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6 FRAGEN AN DIETER LANG

R&D EXPERT HUMAN CENTRIC LIGHTING

1. Wer bist Du und was machst Du bei LEDVANCE?

Mein Name ist Dieter Lang und ich werde in ein paar Wochen 60 Jahre alt, bin verheiratet und habe vier erwachsene Söhne. Seit einem Jahr bin ich bei LEDVANCE. Ich habe mich auf eigene Initiative hin um eine Stelle als Experte für Human Centric Lighting in der R&D (Forschung & Entwicklung) beworben, als ich gesehen habe, dass LEDVANCE das Thema aufgreift und ich die Chance nutzen wollte, mein fachliches Wissen zu diesem Thema in die Beleuchtungspraxis umzusetzen.

Dieter Lang

2. Was hast Du vor LEDVANCE gemacht?

Ich habe Physik und Informatik studiert und 1984 bei OSRAM im Bereich Forschung und Entwicklung meine Berufstätigkeit begonnen. Nach 20 Jahren in der Technik, die u.a. die Xenon-Scheinwerferlampe XENARC und die Keramik-Hochdrucklampen HCI Powerball hervorgebracht haben, habe ich gemeinsam mit meinem damaligen Vorgesetzten die Abteilung „Innovation Management“ gegründet. In einem kleinen Team arbeiteten wir an neuen, innovativen Ideen. Unter anderem sind daraus die Aktivitäten um die biologische Wirkung von Licht entstanden. Das Thema hat mich sofort fasziniert und seither nicht mehr losgelassen. Seit mittlerweile 15 Jahren arbeite ich in diesem Themenfeld, das sich jetzt „Human Centric Lighting“ (HCL) nennt. Genau genommen setze ich bei LEDVANCE jetzt das fort, was ich vorher nicht über das „Forschungs“-Stadium hinaus bringen konnte.

3. Was macht Dir an Deinem Job Spaß? Was weniger?

Ich sehe, dass sich „was bewegt“. HCL gut zu finden ist die einfache Sache, daraus auch Produkte zu entwickeln und auf den Markt zu bringen, eine ganz andere. Ich finde es toll, dass LEDVANCE dieses anspruchsvolle Thema aktiv angeht. Wir folgen nicht nur einem Trend, sondern wollen neue Wege aufzeigen, die dem Kunden einen echten Nutzen bringen.

Ich bin in einem tollen, internationalen, jungen, motivierten Team. Ich kann von den Kollegen noch jeden Tag etwas Neues lernen: Industriedesign, C#-Programmierung, 3D-Drucken, Elektronik und viele andere interessante Dinge. Und umgekehrt interessieren sich alle für Human Centric Lighting und lernen auch von mir.

Ich wünsche mir, dass sich LEDVANCE und alle Kollegen nach den zahlreichen Veränderungen wieder voll auf die anstehenden Aufgaben und kommenden Erfolge konzentrieren können.

4. Was ist LEDVANCE? / Wie würdest Du LEDVANCE beschreiben?

Ein globales Lichtunternehmen auf dem Weg von Tradition zu Innovation, das schon weit gekommen ist, aber noch ein Stück vom Ziel entfernt ist.

Ein modernes Unternehmen mit einer jungen, internationalen Zusammensetzung, mit motivierten Teams, in denen jeder offen ist, mit dem anderen zusammenzuarbeiten, sein Wissen weiterzugeben, selbst von den Kollegen zu lernen und sein Bestes zu geben.

5. Wenn LEDVANCE ein Mensch wäre, welche 3 Eigenschaften wären charakteristisch?

Als Mensch wäre LEDVANCE kein einzelner Mensch, sondern ähnlich dem Rätsel, was morgens auf vier, mittags auf zwei und abends auf drei Beinen geht: Gleichzeitig ein Baby, das krabbelt und noch lernen muss, zu laufen. Ein Leistungssportler, der sehr schnell unterwegs ist. Genauso wie ein alter gebrechlicher Mensch, der für die Lasten, die das Leben ihm aufgebürdet hat, einen Krückstock braucht.

Bei HCL sind wir das Baby und ich sehe meine Aufgabe darin, zu helfen, richtig Laufen zu lernen und dazu beizutragen, dass wir bald an den andern Kindern, die schon rumrennen und spielen, vorbei laufen werden.

6. Was würdest Du tun, wenn Du nicht (bei LEDVANCE) arbeiten würdest??

Eigentlich könnte ich schon fast an die Zeit nach dem Berufsleben denken und meine Frau würde sich wünschen, dass wir mehr Zeit miteinander verbringen, mehr reisen, gemeinsame Unternehmungen planen und vieles mehr. Das wäre sicher eine Option, die auch ich mir sehr gut vorstellen könnte. Meinen Hobbies Fotografieren und Gitarre spielen mehr nachgehen als ich es aktuell tun kann, wäre auch super.

Aber solange ich das Gefühl habe, dass zum Thema der biologischen Wirkung von Licht auf Menschen noch viel zu tun ist und ich wichtige Beiträge dazu leisten kann, würde ich versuchen, diesem Thema weiterhin einen Platz einzuräumen. Ich möchte irgendwann in einigen Jahren in den Ruhestand gehen und das Gefühl haben, etwas Neues hinterlassen zu haben, das Bestand haben wird. Auch weil ich davon ausgehe, dass meine früheren Erfolge, die Xenon-Scheinwerferlampe und die HCI Keramiklampen, die nächsten 10 Jahre nicht überstehen werden.

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